© Bernd HelfertKorruption, Geldwäsche, Steuerhinterziehung: Die Panama Papers sorgen weltweit für Aufsehen. Mehr als 200.000 Briefkastenfirmen, Millionen hinterzogener Gelder, unzählige Politiker und Prominente im Visier der Fahnder: Das größte Daten-Leak, das Journalisten je entdeckt haben, bringt viele Länder in Erklärungsnot. Aber worum geht es konkret, welche Verbindungen wurden durch die Panama Papers aufgedeckt, welche Vorwürfe ans Licht gebracht?
Die F.A.Z.-Korrespondenten haben sich weltweit auf die Suche gemacht. Ein Überblick über den aktuellen Stand der Affäre – von Argentinien bis in die Tschechische Republik, von China bis nach Venezuela.
Argentinien: Viel Ärger für Macri und Kirchner
Australien: Alles wegen der Rohstoffe
Brasilien: Tief im Petrobas-Sumpf versunken
Chile: Transparency-Chef tritt wegen Panama Papers zurück
China: Mächtige Familien unter Druck
Ecuador: Geldwäsche und andere „Wunder“
Frankreich: Die Le Pens in Erklärungsnot
Guinea: Besonders dreiste Korruption rund ums Erz
Indien: Die Oberschicht im Visier
Israel: Auch der Name Scharon taucht auf
Italien: Auch Inter Mailand steht auf der Liste
Kolumbien: Der Schwager und das Dutzend
Kongo-Kinshasa: Vor allem eine Bank im Visier
Malaysia: Wieder die Familie des Regierungschefs
Österreich: Verbindungen zu Poroschenko und Putin
Pakistan: Ärger für Regierungschef Nawaz Sharif
Peru: Panama wird zur Gefahr für Präsidentschafts-Favoritin
Russland: Der Cellisten-Freund des Präsidenten
Schweiz: Mehr als 34.000 Offshore-Konstrukte vermittelt
Slowakei: Kaum Aufregung über das Gewohnte
Spanien: Frau von EU-Energiekommissar betroffen
Südafrika: Die Spur führt zu Zumas Neffen
Tschechische Republik: Knapp 300 Tschechen im Visier
Ungarn: Zwei Lager, beide Panama