Ex-Nato-Generalsekretär Rasmussen: „Trump würde die Nato schwächen“

Der ehemalige NATO-Generalsekretär Rasmussen befürchtet mehr Konfrontationen zwischen Russland und dem Westen, sollte Donald Trump US-Präsident werden. Auch das Verteidigungsbündnis selbst könnte scheitern.

 

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AP

Anders Fogh Rasmussen

Nicht nur die USA, sondern auch die Nato könnte durch den möglichen Erfolg von Donald Trump gefährdet werden: Der republikanische Präsidentschaftskandidat habe „mit seinen Aussagen große Zweifel an der amerikanischen Verteidigungsbereitschaft wachsen lassen“, sagte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen dem ZDF-Nachrichtenportal heute.de. „Er würde zunächst erst einmal die NATO schwächen.“

„Wir brauchen einen Weltpolizisten“, so Rasmussen. „Und die Vereinigten Staaten sind der einzig verlässliche und wünschenswerte Kandidat für diesen Posten.“ Der ehemalige Nato-Generalsekretär äußerte die Befürchtung, dass eine Reduzierung des US-Engagements „ein „Machtvakuum schaffen könnte, das die ‘Bad Guys’, die Schurken dieser Welt, füllen werden, inklusive Herr Putin“.

Anders als die gängige Haltung des Westens gegenüber dem aktuellen russischen Präsidenten preise Trump Wladimir Putin regelrecht. Daher weigere Trump sich auch, „die illegale russische Annektierung der Krim zu verurteilen“, so Rasmussen. Auch Behauptungen, es gäbe keine russischen Soldaten in der Ostukraine, würden zeigen, dass Trump sich gegenüber Russland „weich verhalten“ werde.

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